Folgendes lernen wir im Unterricht oder hören bzw.lesen es in den Medien:
Aber am 20.05.2026 haben wir versucht, dieses theoretische „Wissen“ wirklich greifbar zu machen und sind tätig geworden: 97 kleine Bäume haben wir gepflanzt – mit 72 Kindern, vielen Eltern und dem Forstteam von Herrn Wack – einen kleinen Wald – so wie wir es uns gewünscht hatten.
Endlich haben wir es geschafft, nachdem wir am 17.10.2023 mit Herrn Dehler bei einem gemeinsamen Samen-Sammeltag starteten (s. https://hoechstener-grundschule.de/wir-pflanzen-einen-wald/), pflegten alle Kinder der inzwischen dritten und vierten Klassen ein kleines Samentöpfchen daheim und bei ganz vielen keimte im darauffolgenden Jahr tatsächlich eine kleine Buche oder Eiche.
Ganz aufgeregt wurden erste Bilder von kleinsten grünen Emporkömmlingen geteilt – wobei sich herausstellte, dass nicht alle ein Bäumchen, sondern eher ein Wildkraut werden wollten.
Aber dann stellten sich immer mehr kleine Buchen ein:
Ehrlich gesagt, hätten die meisten von uns bei dem eher wie ein Schmetterling aussehenden Keimling nicht an das erste Blattpaar einer Buche gedacht. Aber das 2. Paar überzeugte dann!!!
Eifrig wurden daraufhin im Mai 2024 – dankenswerter Weise wieder mit Unterstützung von Herrn Werner – alle kleinen Buchen und Eichen in größere Pflanzgefäße, die übrigens aus der Schulgemeinde zusammengesammelt worden waren, umgetopft und wieder mit heimgenommen.
Dort wurden sie anschließend 2 Jahre lang von den Kindern und ihren Familien gehegt und gepflegt, wobei leider nicht jede/r den Lohn dafür davontragen konnte. Rückschläge durch Schneckenüberfälle, Wildverbiss oder … mussten hingenommen werden. Eine kleine Buche wurde noch in diesem März von einem ausgebüchsten Kaninchen schwer in Mitleidenschaft genommen.
Aber ein Großteil der Bäumchen hat es geschafft und so konnten wir am 20.05.2026 im Niederhofer Holz pflanzen. Eigentlich viel zu spät im Jahr, aber einige Unwägbarkeiten machten anderes unmöglich.
Und dann spielte am entscheidenden Tag noch nicht mal das Wetter für die große Aktion mit.
Aber tapfer machten sich die Höchstener Kinder auf den Weg zur – wegen der Baustelle auch noch verlegten – Bushaltestelle.
Doch die gute Laune blieb ungebrochen, und den Bus füllten wir ganz allein:
Von Overkamp ging es dann weiter zu Fuß weiter zum vereinbarten Treffpunkt am „Ellberg“, wo wir Herrn Wack und seine Forstwirte trafen.
Nach einer kurzen Einführung und dem Umladen der Bäumchen ging es quer durch den Wald zur Pflanzstelle – natürlich wieder mit einer gehörigen Portion Wasser von oben.
Dort angekommen wurden wir alle ordentlich eingewiesen,
aber dann gab es kein Halten mehr: Überall wurde gebuddelt was das Zeug hielt
Am Ende waren 97 Bäumchen in der Erde 
und Herr Wack bedankte sich im Namen des Bürgermeisters für die tatkräftige Arbeit der Höchstener Kinder.
Das möchten wir natürlich gern an Herrn Wack zurückgeben, denn er hatte mit seinen Leuten alles super vorbereitet und uns toll durch den Tag begleitet!
Herzlichen Dank!!!!!
Anschließend trennten sich unsere Wege und wir gingen durch den Wald zurück zur Schule.
Zwei schöne Stellen luden zum Verweilen ein, die die Kinder ganz unterschiedlich nutzten:
Am Ende waren jedoch alle rechtschaffen müde, kaputt und ordentlich dreckig!
Nun bleibt uns nur noch zu hoffen, dass alle Bäumchen angehen!
Denn nachdem wir im strömenden Regen pflanzten, ist nun der Sommer ausgebrochen und wir müssen sehen, dass unsere Bäumchen wirklich angehen.
Aber dank tatkräftiger Unterstützung aller, sind wir guter Dinge, dass die Höchstener Kinder irgendwann sagen können:


























